Profil

Geburtsdatum:

23. Februar 1986:

Motto:

"Go fast and never ever give up!"

Geburtsort:

Niederbipp (CH)

Grösse/Gewicht:

1,63 m/52 kg

Wohnort:

Aedermannsdorf (CH)

Motorsport seit:

1998 (Audi-Fahrerin seit 2011)

Hobbies:

Motorsport, Sport im Allgemeinen, gutes Essen!

Aktuelle Rennserie:

Audi R8 LMS

Chronik

1986 - 1998

  „Die Welt entdecken“
Rahel, geboren im Jahre 1986, beschreibt sich selber als aktive Person die immer etwas zu tun haben muss. Kein Wunder ging sie zum Ballettunterricht, machte Geräteturnen, spielte Tennis und Fussball bevor sie schliesslich zum Kartsport kam. Und dies auf Initiative von ihrem Vater, der ihr zum zwölften Geburtstag eine „Probefahrt“ in einem Mietkart schenkte. Zum Glück hat Rahel an diesem Tag ihren Bruder abgehängt und begann daraufhin ihre Rennsportkarriere. „Sport hatte für mich immer Priorität - Schule eher nicht. Doch hat mir meine Mama immer das Ultimatum gestellt, dass ich ebenso erfolgreich in der Schule sein muss, alle Prüfungen bestehen und mindestens das Abi machen muss um Rennen fahren zu dürfen. Heute bin ich Ihr dankbar.“

1998 - 2004

  „Die Motoren werden gestartet“
„Früher habe ich immer davon geträumt, in der Schweizer Armee zu dienen, dort die Ausbildung zur Helikopterpilotin zu machen um später auch Linienflugzeuge fliegen zu können. Heute sage ich, dass ich ebenfalls ein Cockpit pilotiere - nur eines auf vier Räder.“ Für die Schweizerin war schnell klar, dass sie mit dem Kartsport eine neue Begeisterung fand und dies ausleben will. National wie auch international machte Rahel schnell auf sich aufmerksam. Beeindruckte Sie das Umfeld mit ihrer Schnelligkeit und mit viel Fahrgefühl. „Ich hatte immer die Begabung, mich schnell auf etwas Neues einzustellen - ein neues Chassis, ein neuer Motor oder eine neue Rennstrecke. Dank dieser Begabung konnte ich im Kartsport gegen meine oft nur männliche Konkurrenz bestehen und ihnen das Leben auf der Strecke schwer machen.“ Ende 2004 bekam die Powerfrau einen Anruf mit dem Angebot einen Test in einem Formelauto zu absolvieren. Wer Rahel kennt, weiss, dass Sie nicht zögert. Dieser Test bat ihr also die Möglichkeit vom Kartsport in den Automobilrennsport zu wechseln.

2004 - 2006

  „Willkommen auf der internationalen Bühne“
Das erste Rennwochenende im Automobilrennsport wird Rahel nie vergessen. Es war das erste Rennwochenende der Schweizer Formel Renault 2.0 Meisterschaft an Ostern 2004 in Dijon. Rahel wurde dritte im ersten Rennen am Samstag und gewann grandios das zweite Rennen am Sonntag - ein Regenrennen! Die Zeitungsüberschrift am Montag lautete: „Ach du dickes Osterei!“ Rahel wurde vierte insgesamt im Jahre 2004 und dritte in der Endabrechnung von 2005. 2006 wechselte sie zum Team Jenzer Motorsport und bestritt die italienische sowie die europäische Formel Renault 2.0 Meisterschaft.

2007 - 2009

  „Der Weg ist das Ziel - Rahel schreibt Geschichte“
„Ich bin überzeugt, dass sich Ausdauer und Einsatz immer bezahlt macht. Deshalb folge ich auch meinem Motto: go fast and never ever give up!“ 2007 fuhr die Schweizerin in der damals neuen international Formula Masters Series im Rahmenprogramm der WTCC. Trotz ihres Speeds, wurde sie immer wieder von technischen Zwischenfällen eingebremst, wie zum Beispiel in Pau als an zweiter Stelle liegend der Motor den Geist aufgab oder auch in Oschersleben als an dritter Stelle die Elektronik den Dienst verweigerte. Doch genau aus diesen Rückschlägen hat Rahel gelernt geduldig zu sein und immer weiter zu kämpfen. Dieser Kampf wurde Ende 2007 mit dem ersten DTM Test für Audi belohnt. Dank dem Test kam Rahel dann auch in Kontakt mit Volkswagen, für die sie 2008 die deutsch Formel 3 beschtritt - ein wiederum schwieriges Jahr. Für 2009 änderte die schnelle Blondine ihr Konzept, wechselte in das kleine Team von Jo Zeller Racing um zurück auf die Erfolgspur zu kommen - mit Erfolg.

Auf dem Nürburgring gewann Rahel als erste Frau überhaupt ein Formel 3 Rennen und schrieb damit ein Stürck Motorsport-Geschichte. Leider war nach vier Saisonrennen das Jahr für Rahel vorzeitig beendet, weil ein Sponsor sein Abkommen nicht einhielt.

2010

  „Ausdauer und Einsatz werden immer belohnt“
Rennsport ist teuer, diese Erfahrung macht jeder Rennfahrer - auch Rahel. Doch war die Powerfrau offen für neue Herausforderungen und fand diese auch. Rahe bestritt 2010 mit drei weiteren Mädels das berühmte 24 Stunden Rennen von Le Mans auf einem Ford GT, absolvierte Gaststart im VW Scirocco R Cup und durfte Ende des Jahres einen zweiten DTM Test für Audi fahren - erfolgreich!

2011 - 2012

  „Der Weg zur Spitze“
Mit der Verpflichtung als offizielle Werksfahrerin von Audi ging für Rahel einen Traum in Erfüllung, konnte sie ihre Begeisterung Motosport zum ersten mal professionell ausüben. Im Jahr 2011 fuhr sie im Audi Sport Team Phoenix, für die Saison 2012 wechselte Rahel zum Audi Sport Team Abt und fuhr mit Rang sieben in Valencia erste Meisterschaftspunkte als „Audi-Lady“ ein! „Die DTM fordert und fördert einen Rennfahrer enorm. Diese Erfahrung dort erfolgreich teilzunehmen und hart für alles zu kämpfen wird mich in Zukunft immer weiterhelfen und nur noch stärker machen - deshalb heisst es auch weiterhin „go fast and never eve give up!“
Audi Motorsport
performed - Werbeagentur Basel
LiMUS
SlimVest

Wussten Sie dass...



...Rahel Frey Ihren Bruder beim Kartfahren abhängte und daraufhin ihre Motorsport-Karriere begann?